Software Updates: Die lohnende Pflicht!

Aktualität von Anwendungen praktisch unverzichtbar

Im betrieblichen Alltag werden viele anstehende Software-Updates einfach ignoriert. Kostet es doch Zeit und bringt möglicherweise Folgeaufwand durch notwendige Anpassungen in der Konfiguration mit sich. Dabei ist es oft lebensrettend und meist kostengünstiger, Updates kontinuierlich einzuspielen.

Ein großer Anteil erfolgreicher Angriffe auf Unternehmen und Server entsteht als Folge unzureichender Wartung. Wird die „erforderliche Sorgfalt“ vernachlässigt, so ist die Geschäftsführung des Unternehmens persönlich dafür haftbar. Wer würde schon beim Auto auf die jährliche Inspektion oder den TÜV dauerhaft verzichten und dann mit 200kmh über die Autobahn fahren. Entsprechend muss dies für alle wesentlichen betrieblichen Softwaresysteme erfolgen – und zwar regelmäßig und im Notfall auch unverzüglich. Andernfalls können existenzbedrohende
Schäden für das Unternehmen entstehen.

Software Updates: Die lohnende Pflicht!

Zum Glück lassen sich viele Anwendungen inzwischen automatisch oder einfach per Mausklick aktualisieren. Im Idealfall zumindest, denn sobald eine Vielzahl von Komponenten unterschiedlicher Hersteller damit verbunden sind, kann dies Probleme bereiten. Daher sollte es behutsam eingesetzt werden – stets mit der Anforderung im Hinterkopf, Probleme sofort zu erkennen und rasch Gegenmaßnahmen oder Reparaturen einzuleiten oder den Ausgangszustand wiederherzustellen. Der Traumzustand des sich selbst wartenden und pflegenden Systems ist also in der Realität leider meistens Wunschdenken.

Stellt man dem Wartungsaufwand die Vorteile gegenüber, zeigt sich, dass Updates durchaus lohnend sind: Natürlich ist es nicht einfach, entgangenen Schaden in Euro auszudrücken. Hier helfen allenfalls Statistiken über Schäden durch Hackerangriffe, Datenverluste oder Systemausfälle. Hier sind schnell erhebliche Summen relevant bis hin zum Untergang des Unternehmens. Häufig wird jedoch übersehen, dass Wartung auch eine Verbesserung der Produktivität bewirkt, da neue Versionen meist mit funktionalen Erweiterungen versehen sind, so dass Arbeiten schneller und besser ablaufen können.

Mit dem Bekanntwerden einer Sicherheitslücke kommt im Regelfall eine Flut an Angriffsversuchen

Die Einführung einer vernünftigen Systemwartung erfordert vor allem regelmäßiges Kümmern mit hoher Zuverlässigkeit und ohne großen Zeitverzug. Denn in Zeiten offener Systeme, die also vom Internet aus zugänglich sind, entsteht mit dem Bekanntwerden einer Sicherheitslücke im Regelfall eine Flut an Angriffsversuchen, die es unbedingt zu vermeiden gilt. Und ist ein System erst einmal kompromittiert, hilft meist nur die Neuinstallation.

Zu Beginn eines Wartungsprojektes muss zunächst einmal eine sorgfältige Bestandsaufnahme erfolgen. Dabei geht es nicht nur um die zu wartende Applikation, sondern es müssen alle damit in Zusammenhang stehenden Systeme berücksichtigt werden. Meist bestehen umfangreiche Abhängigkeiten. Als nächstes wird ein sorgfältiger Upgradeplan mit Einzelschritten entwickelt.
Sind alle Systeme auf dem neusten bzw. maximal möglichen Versionsstand, kann der Übergang in einen Regelbetrieb erfolgen. Wichtig ist eine klare Zuweisung von Verantwortlichkeiten für die Ausführung sowie Eskalationsschritte im Falle von Unregelmäßigkeiten. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Kunde und Dienstleister ist nötig, denn viele Fehlfunktionen machen sich erst im laufenden Betrieb beim User bemerkbar.

Dienstleister wie LYNET haben sich auf die Systemwartung als Managed Service spezialisiert. Die meisten Updates spielen wir bei verschiedenen Kunden ein und können deshalb Probleme bereits im Vorwege vermeiden. Gemeinsam mit Ihnen schnüren wir ein individuelles Wartungspaket, um Ausfälle und Risiken zu minimieren. Nennen Sie uns gerne Ihre Wünsche und Anforderungen!