So geht’s: Relaunch Workshops mit Erfolg

Richtig vorbereitet und durchgeführt zur perfekten Site

Der technologische Fortschritt schreitet gerade im WWW extrem schnell voran. Schon nach wenigen Jahren entstehen immer wieder neue Anforderungen, die es umzusetzen gilt. Die Unternehmenswebseite muss angepasst und einem Rebrush oder Relaunch unterzogen werden.

So geht’s: Relaunch Workshops mit Erfolg

Allerdings ist dies aufwändiger, als man vermuten mag. Wer in einem mittelständischen Unternehmen oder in einem Konzern arbeitet, weiß, dass die Umsetzung eines Web-Projekts ein langwieriger Prozess sein kann, der gerne immer wieder verschoben wird. Spätestens dann, wenn die eigene Webseite nicht mehr wettbewerbsfähig ist, zweifelt niemand mehr an der Notwendigkeit und es heißt: Loslegen mit dem Relaunch!

Damit Sie auch wunschgemäß zum Ziel kommen, müssen Sie einen riesen Berg an Anforderungen berücksichtigen. Wichtig sind eine ganze Menge Themen, von denen manche nicht unbedingt offensichtlich sind: Zielgruppe der Webseite, Beteiligte im Unternehmen, Struktur, Inhalte, Suchmaschinen-Optimierung und Funktionen sind nur einige. Es empfiehlt sich, nach Zusammenstellung der wichtigsten Grundparameter erst einmal mit allen im Kern Beteiligten einen gemeinsamen Workshop durchzuführen.

Hilfreich kann es sein, einen externen und vor allem erfahrenen Moderator (z. B. LYNET) mit einzubeziehen, denn Projekterfahrung erspart einem in den meisten Fällen später einen schleppenden Ablauf des Projekts. Gerade größere Projekte geraten unnötigerweise leicht aus den Fugen, bis hin zu der Variante, dass sie praktisch nie fertig werden. Ohne Projektverantwortliche läuft nichts, weshalb diese als erstes bestimmt werden sollten. Idealerweise sind dies nur wenige, mit einem ausgewiesenen Projektleiter an der Spitze. Aus der Führungsebene muss der Projektleiter nicht unbedingt kommen, da diese oft weitab vom Tagesgeschäft ist. Je mehr Praxis, desto besser, denn letztendlich ist die Website keine bunte Bildergalerie, sondern ein Werkzeug für den täglichen Ablauf. Natürlich gilt es, auch die Ziele der Unternehmensleitung mit einzubeziehen.

Da mit steigender Zahl von Beteiligten die Meinungsvielfalt wächst, steigt der Aufwand für eine Entscheidungsfindung deutlich an. Auch hier gilt also der Grundsatz „weniger ist mehr“ – denn Arbeitskraft sollte nicht ausschließlich in Abstimmungsprozesse investiert werden, sondern vor allem in die richtige Projektarbeit. Hilfreich kann es sein, alle Betroffenen initial beispielsweise über einen Fragebogen mit ins Boot zu holen, damit jeder sich äußern kann.

Zum Workshop wird dann ein produktives Kernteam zusammengestellt. Da es auch um Kreativität geht, sollte die klassische Konferenzsituation mit rundem Tisch in der Mitte vermieden werden. Ziel ist es, jeden einzelnen Teilnehmer zu aktivieren, denn nur so kann er zum Ergebnis beitragen. Es empfiehlt sich, zunächst Aufgabenstellung und Problem, Ziele und auch die No-Gos präzise zu definieren. Wer munter drauf los arbeitet, dreht sich gerne im Kreis und landet meist irgendwo, wo er nicht hin möchte. Auch wenn es vielleicht etwas übertrieben erscheinen mag: Zur Durchführung eines größeren Workshops lohnt es sich, nicht klassisch Punkt für Punkt abzuarbeiten, sondern abwechslungsreiche Formate zu wählen, die alle Teilnehmer bei Laune halten und zügig für Ergebnisse sorgen. Wer Abschnitte einmischt, in denen Teilnehmer allein oder in kleinen Gruppen arbeiten, vermeidet Stillstand. Ortswechsel sind sowieso gut – was spricht dagegen, sich im Unternehmen zu bewegen oder die Sicht von außen einzunehmen?

Hilfreich ist, dass es einen Time-Keeper gibt, der für einen straffen Ablauf sorgt. Das wichtigste: Machen Sie den Workshop zu einer guten Erinnerung, denn dies fördert den späteren Ablauf Ihres Web-Projektes erheblich!

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