Service – Zu billig lohnt selten!

Warum sich hochwertige Dienstleistungen bezahlt machen

Bei technischen Geräten lässt es sich recht einfach nachvollziehen: Wer zu billig kauft, kommt meistens teurer dabei weg als jemand, der auf Qualität achtet. Ein günstiger Kaufpreis rechnet sich kaum, wenn schon nach wenigen Jahren größere Reparaturen anstehen. Bei technischen Dienstleistungen ist das ähnlich.

Nichts ist ärgerlicher als ein Computersystem, das nicht genau das macht, was es soll. Denn immer mehr erfordern die modernen Prozesse in Unternehmen, dass Infrastruktur und Server rund um die Uhr verfügbar sind. In der Theorie klingt dies recht einfach. Allerdings besteht ein funktionierendes EDV-System immer aus der Hardware, diverser Software, der Konfiguration und den organisatorischen Maßnahmen, die im Zusammenhang damit getroffen wurden. Und gerade in Bezug auf Konfiguration und Organisation ist die Bandbreite zwischen „Quick-and-dirty“ und der 100% Lösung wirklich beachtlich.

Für den Kunden ist dies in der Regel oft nicht leicht zu erkennen. Denn Probleme treten meist erst nach einiger Zeit auf, manchmal erst nach vielen Jahren. Besonders ärgerlich ist es dann, wenn strukturell viel falsch gemacht wurde und man jetzt mit Pech noch einmal komplett von vorne beginnen darf. Die gründliche Vorgehensweise eines erfahrenen Dienstleisters zahlt sich dabei in der Regel aus, auch wenn zunächst alles viel komplizierter gemacht wird als beispielsweise beim Wettbewerber. Und damit auch auf den ersten Blick unnötig teuer. Je weniger man tun muss, umso schneller ist man fertig, na klar!

Service – Zu billig lohnt selten!

Wer starke Nerven hat, kann natürlich auch anders: Im Idealfall lassen sich nach dem Motto „Das wird schon klappen“ verfügbare Familienangehörige, beispielsweise der Sohn oder Neffe des Geschäftsführers günstig einsetzen. Oder aber Studenten, denn auch die arbeiten ja für einen Bruchteil des Stundenlohnes und sind natürlich unmittelbar am technologischen Fortschritt beteiligt. Wären Sie Fallschirmspringer, würden Sie sicherlich auch die Reparatur Ihrer Gurte von diesen vornehmen lassen, oder etwa nicht? Unterschätzt wird, dass heute ohne umfassende Erfahrung eigentlich nichts mehr geht.

Auch bei der Beauftragung von Freiberuflern kann die sprichwörtliche Freiheit des Auftragnehmers schon nach wenigen Jahren zum Problem werden: Der ist dann in der Regel schon beim nächsten Projekt oder einem anderen Unternehmen. Hinzu kommt, dass bei der heutigen Komplexität von IT-Systemen ein Einzelner, sei er auch noch so pfiffig, wissensmäßig schnell an seine Grenzen stößt. Kontinuität und Nachhaltigkeit sehen anders aus!

Nicht immer bedeutet ein niedriger Stundensatz auch eine niedrigere Rechnung für das gleiche Ergebnis. Geht der Dienstleister allzu großzügig mit der Abrechnung von Arbeitseinheiten um oder benötigt er länger als eigentlich erforderlich, so ist dies mangels Vergleichsmöglichkeit nur schwer herauszufinden. Zudem eine Abschätzung von Aufwänden vorab häufig nur sehr schwierig möglich ist.

Eine vernünftige Dienstleistung ist ihr Geld wert. Überall dort, wo eine Vielfalt von Dingen berücksichtigt werden muss und Fehler schwerwiegende Folgeprobleme nach sich ziehen, sind Experimente stets riskant. In Zeiten, in denen sich die Wirtschaft immer mehr digitalisiert, sind die Folgen umso gravierender. Ein Profi erkennt bei Routineaufgaben recht schnell, wie der Hase läuft, und reagiert angemessen, wenn es kompliziert wird.

Dienstleister mit ähnlicher Leistung liegen auch preislich meist relativ eng beieinander. Das ist ja auch gut nachvollziehbar, da sich IT-Serviceunternehmen in der Kostenstruktur ähneln. Umgekehrt bedeutet dies, dass bei deutlichen Preisunterschieden herauszufinden ist, worin die Ursache liegt. Häufig liegt diese im Leistungsumfang, so dass Äpfel mit Birnen verglichen werden.

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