Comeback der regionalen IT-Services

Nebelschwaden aus der Cloud

Vor zehn Jahren galt es noch als Vision, ständig und von überall auf seine Daten zugreifen zu können. Heute ist die grenzenlose Verfügbarkeit auch in vielen Unternehmen Realität. Durch neue Geschäftsmodelle auf Anbieterseite sowie hohe Investitionen in Glasfaserleitungen und technische Infrastruktur hat sich so manches Unternehmen auf den Weg in eine der verschiedenen Varianten von Cloud-Computing gemacht. Gewachsen ist allerdings auch die Unsicherheit: Die wenigsten Unternehmen haben auch nur ansatzweise den Durchblick, worauf sie sich einlassen.

Denn im Nebel der Datenwolken findet man auch eins: Juristische und technische Unsicherheit. Laut aktuellen Studien sind mehr als drei Viertel aller Unternehmen besorgt, was mit ihren Daten in der Cloud geschieht und ob sie den juristischen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit gerecht werden. Wer es richtig machen will, muss mit erheblichen Aufwendungen rechnen, so dass sich Kostenvorteile schnell relativieren. Ein guter Kompromiss ist die flexible Auslagerung der eigenen Infrastruktur in ein lokales Rechenzentrum.

Comeback der regionalen IT-Services

Mehrere der Vorteile von Cloud Computing lassen sich auch auf diesem Wege bestens erzielen: Skalierbarkeit, Einfachheit, Ortsunabhängigkeit und Sicherheit. Zugleich vermeidet man jedoch die zahlreichen Cloud-Risiken und bleibt selber Herr des Geschehens. Es entsteht also keine umfassende Abhängigkeit, wie das bei der Cloud der Fall ist. Wenn irgendwann erforderlich, holt das Unternehmen seine Rechner zurück ins Unternehmen und betreibt sie dort weiter. Dieser Schritt ist bei der Cloud vielfach schier unmöglich und bestenfalls mit erheblichem Aufwand verbunden. In vielen Fällen fahren über den Gesamtzeitraum einer Auslagerung insbesondere Mittelständler günstiger. Spätestens ab dem sechsten oder siebten Jahr übertreffen die Kosten der Cloud oder von „Software as a Service“ (SaaS) häufig die des Eigenbetriebs.

Viele Unternehmen starten eher unfreiwillig mangels ausreichender interner Administrationskapazitäten in die Cloud. Damit alles läuft, müssen diese Kapazitäten extern beschafft werden. Mit einem regionalen IT-Dienstleister ist diese Zusammenarbeit auf Augenhöhe. So kann individuell auf die Besonderheiten des Unternehmens eingegangen werden. Der First Level Support sollte möglichst weiterhin intern abgebildet werden. Soll von verschiedenen Stand-orten oder mobil auf Anwendungen zugegriffen werden, kann es sich anbieten, die Unternehmensserver zum Dienstleister zu verlagern. Auch dabei ist die Kenntnis der Individualität des Kunden von großem Vorteil. Denn bei einem IT-Konzern ist dies beispielsweise nur schwer möglich: Dort folgt alles standardisierten Prozessen, Besonderheiten sind nicht vorgesehen und auch die Berücksichtigung von Kundenwünschen leidet.

Entsprechend durchwachsen sind die Erfahrungsberichte von Unternehmen, die große Teile in die Cloud verlagert haben. Insbesondere der Mittelstand tut sich schwer damit, da seine spezifischen Anforderungen nicht immer optimal erfüllt werden können. Zu viele heterogene Anwendungen und Strukturen haben oft zur Folge, dass ein wesentlicher Teil der Infrastruktur im Unternehmen bleiben muss und damit der Aufwand extrem steigt. Auch für Internet-Dienste, also Webserver, Domainservice und E-Mail ist es für Mittelständler vorteilhaft, einen Provider als Partner in regionaler Nähe zu haben. Wer nicht alles selbst in Eigenregie betreuen kann, profitiert erheblich davon, wenn ein „erfahrener Hase“ den Überblick behält. Denn zu leicht schleichen sich Fehler ein, die dann nur mit hohem Aufwand korrigiert werden können.

LYNET ist seit 20 Jahren Innovationspartner für viele mittelständische Unternehmen im Großraum Lübeck/Hamburg. Viele Unternehmen beziehen uns auch in die strategische Planung ihrer Infrastruktur sowie des Anwendungseinsatzes mit ein. Wir sind stolz darauf, ein regionaler Dienstleister zu sein und dass wir unsere Kunden wirklich verstehen. Den direkten Draht schätzen wir ebenso wie die langjährige Begleitung unserer Kunden. Wenn dann für einzelne Dienste doch herauskommt, dass die Nutzung von Cloud-Diensten von Vorteil ist, unterstützen wir den Kunden bei der vertraglichen und organisatorischen Gestaltung des Einsatzes. Denn nichts ist schlimmer als eine hastige Unterschrift unter einem Vertrag, der das Unternehmen viele Jahre bindet, mit dem man aber recht schnell unzufrieden ist. Mit uns können Sie rechnen.

 

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