Augmented Reality im Kommen

Nützliche Anwendungen auch für den Mittelstand

Auch wenn AR dank des Spiels Pokémon Go vor allem mit Entertainment verbunden wird, sind inzwischen für Smart-phones tausende AR-Apps verfügbar. Auch im Business-Bereich kann diese Technologie sehr lohnend eingesetzt werden. Wir zeigen, was möglich ist und wie es gehen kann.

Augmented Reality im Kommen

Augmented Reality (kurz: AR) bezeichnet Systeme, die 
Kamerabilder auswerten und den Bildern weitere Inhalte hinzufügen. Das können Zusatzinformationen, Bedienelemente oder Strukturhilfen sein. Dabei ist es unerheblich, ob der Nutzer ein Smartphone, ein Tablet oder eine Datenbrille verwendet. Die Anwendungen sind vielfältig: So kann beispielsweise ein Servicetechniker beim Montieren einer Anlage automatisch die richtigen Anzugsdrehmomente der Schrauben eingeblendet bekommen. Auf diese Weise spart er eine Menge Zeit gegenüber dem manuellen Nachschlagen der benötigten Informationen.

Wie unschwer zu erkennen ist, kann sich eine solche 
Lösung schnell rechnen, da der Techniker deutlich schneller vorankommt als zuvor. So konnte Boeing durch die Nutzung von AR-Brillen 25% der Produktionszeiten im Bereich der Verkabelung einsparen und zugleich die Qualität erhöhen. Dabei werden meist zusätzlich weitere neue Techniken wie Bilderkennung und Sensoren verwendet. Eingesetzt werden die Lösungen in sehr unterschiedlichen Bereichen. Neben Fertigung und Logistik gibt es viele 
Anwendungen im medizinischen Bereich, aber auch in Bildung, E-Commerce und Training.


Ein geschätztes Marktvolumen von 74 Milliarden $ im Jahr 2023 zeigt den erwarteten Siegeszug. Dabei beziehen sich die Anwendungen keinesfalls auf Großunternehmen, auch der Mittelstand findet lohnende Anwendungsfelder. Inzwischen sind diverse erprobte Entwicklungsumgebungen verfügbar, so dass Apps bereits im unteren fünfstelligen Bereich möglich werden. Neben den großen Anbietern wie Apple und Google gibt es hier sowohl kommerzielle wie auch kostenfreie Tools, die sich nutzen lassen. Reicht das Smartphone als AR-Device, benötigt der Anwender keinerlei zusätzliche Hardware.


Entsprechend finden sich in den Appstores für iOS oder Android auch tausende mobile AR-Apps. Somit können viele der technischen Möglichkeiten erst einmal risikolos ausprobiert werden, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie eine Anwendung aussehen könnte. Und das macht darüber hinaus eine Menge Spaß. Zum Beispiel die Google Übersetzer-App, die einfach im Urlaub im Kamerabild 
Texte aus einer anderen Sprache übersetzt.


Für eine Enterprise-Anwendung kommt es nicht so sehr auf das packende Erlebnis, sondern viel mehr auf einen lohnenden „Use Case“ an. Und zwar entweder für die Mitarbeiter des Unternehmens oder aber die Kunden und die Nutzer der eigenen Services und Produkte. Letztendlich dient die neue Technologie immer der Erhöhung der 
Produktivität durch Optimierung von Abläufen.

Dabei ist es wichtig, Projekte immer von den Mitarbeitern ausgehend umzusetzen: Diese wissen am besten, was sie benötigen würden. Vor allem sollte möglichst einfach begonnen werden. Also nicht die perfekte Universallösung, sondern eine Basis, die langsam wachsen kann. Andernfalls besteht die große Gefahr, nie fertig zu werden oder am Ziel vorbei zu schießen. Der Implementierung sollten zudem „Proof of Concept“ und Pilot vorausgehen.


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