Lübecker Märtyrer

Am 10. November 1943 wurden die Lübecker Kapläne Hermann Lange, Johannes Prassek, Eduard Müller und der evangelische Pastor Karl Friedrich Stellbrink in Hamburg hingerichtet. Sie hatten in Predigten und Glaubensgesprächen die Verbrechen des Nationalsozialismus verurteilt, außerdem Flugblätter vervielfältigt und kritische Informationen ausgetauscht. Unter anderem hatten sie die Predigten des Kardinals von Galen aus Münster verbreitet.

Wir freuen uns, rund um die vielen Veranstaltungen auf dem Weg zur Seligsprechung der drei katholischen Kapläne am 25. Juni 2011 in Lübeck neben dem Logo die zentrale digitale Plattform umgesetzt zu haben, auf der sich alle Informationen rund um das Verfahren finden. Dieses Portal begleitet die katholischen und ökumenischen Aktionen an den verschiedenen Veranstaltungsorten.

Das durch LYNET neu gestaltete Logo greift mit dem perspektivisch angedeuteten Kreuz das Verbindende zwischen den vier Geistlichen auf, die trotz konfessioneller Unterschiede eine tiefe Verbundenheit bis über den Tod hinaus gelebt haben. Die dem Betrachter zugewandten Blicke treten in Dialog mit dem Betrachter und erinnern an das gemeinsame Bekenntnis in dieser leidensreichen Zeit. Dabei soll zugleich Hoffnung ausgedrückt werden, denn die Farbe Rot ist als Farbe des Blutes auch die Farbe der Lebenskraft.

Lübecker Märtyrer

Neu konzipiert ist neben ausführlichen Portraits der Märtyrer und Hintergrundinfos zur Geschichte auch die Rubrik "Orte des Gedenkens". Hier sind in einer interaktiven Karte all die Orte verzeichnet, an denen heute noch der vier Geistlichen gedacht wird unter anderem mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen. Hier finden Sie aktuelle Termine rund um das Thema in den 17 verzeichneten Orten. Verschiedene Bild- und Tondokumente runden das Angebot ab. Umgesetzt wurde das Projekt auf Basis des LYNET Content-Managers.