FindingPlaces Hamburg

Wie bringt man 20.000 Geflüchtete unter?

Eine große Herausforderung stellt die Unterbringung von Geflüchteten für die meisten europäischen Städte dar. Verbunden damit ist ein hoher Bedarf an Wohnraum, Betreuung, Integrationsmöglichkeiten und letztendlich Arbeitsplätzen. Allein für Hamburg wird davon ausgegangen, dass bis Ende 2016 Wohnraum für 20.000 Geflüchtete geschaffen werden muss.

FindingPlaces ist ein Kooperationsprojekt der HafenCity Universität Hamburg (HCU) mit der Stadt Hamburg. Im Rahmen angewandter Forschung nehmen Hamburgerinnen und Hamburger mit Hilfe eines Interaktiven Stadtmodells aktiv an der Flächensuche für Flüchtlingsunterkünfte teil. Das Stadtmodell, ein so genanntes City Scope, wurde vom Media Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt und von HCU für das Projekt angepasst.

Findingplaces Hamburg

In 42 Workshops mit je maximal 30 Teilnehmern gilt es, geeignete Flächen zu identifizieren. Die Ergebnisse sind mit allen Details und einer Stellungnahme der Behörde anschließend für jedermann online abrufbar.

In der Kooperation mit der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg (steg) und dem Designbüro Wolfgang Gilde war LYNET Hamburg für die gesamte interaktiven Online-Funktionen des Anmeldeverfahrens sowie der kartenbasierten Ausgabefunktionen sowie die Redaktionstools zuständig.

Projektleiter Dr. Henning Hach zeigt sich begeistert von der Technologie: „Ein perfektes Beispiel von E-Partizipation und dann noch mit internationaler Resonanz. Hier zeigt sich, was mit digitaler Technik möglich ist und wie dadurch eine konstruktive Diskussion unterstützt werden kann. Eine spannende Perspektive für die Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung und Bürgern.“

www.findingplaces.hamburg

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