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Digitalisierung von Abläufen – aber richtig!

28.11.2016 Dr. Henning Hach

So vermeiden Sie scheindigitalisierte Prozesse

Die meisten Branchen befinden sich aktuell im Umbruch von ertragsorientierter Betrachtung hin zur kundenzentrierten Neugestaltung von Produkten und Prozessen. Einfach gesprochen fragt man nicht, „wie muss ich den Ablauf gestalten, damit er besonders kostensparend ist“, sondern „welche Bedürfnisse hat der Kunde und wie kann ich sie so in den Fokus rücken, damit ich den Kunden an mich binde.“

Da dies stets mit viel Aufwand verbunden ist, versucht man, die Aufwendungen durch einen hohen Automatisierungsgrad niedrig zu halten. Wer viele Altlasten mit sich herumträgt, hat es in dieser Hinsicht besonders schwer. Leichter ist es für denjenigen, der komplett neu anfangen kann, also etwa bei den sogenannten Start-Ups. Allerdings haben neu gegründete Unternehmen auch eine Menge Nachteile gegenüber etablierten. Über den langen Zeitraum nähern sie sich also einander wieder an. Klassische Unternehmen werden dynamischer, junge Startups schwerfälliger.

Eine praktikable Vorgehensweise zur Digitalisierung

Ein gutes Kriterium zur Messung des Digitalisierungsgrades ist der Anteil online abgewickelter Kontaktpunkte. Immer dann, wenn Kommunikation stattfindet oder zumindest die Informationsübermittlung, können wir einen Kontaktpunkt zählen. Findet dieser klassisch statt, also per Post, Filiale oder Telefon, so gibt’s Abzug beim Digitalisierungsgrad. Maximal können 100% der Kontaktpunkte elektronisch sein. Scheindigitale Prozesse sind nur zur ersten Kontaktaufnahme online, danach geht’s in der realen Welt über viele Ebenen hin und her, so dass vielleicht nur 20 oder 30% Digitalisierungsgrad herauskommen. Offline kostet Geld und damit sind diese Prozesse meist teurer. Es sollte also abgewogen werden, ob dieses Invest lohnend ist, weil die Vorteile eines klassischen Prozesses, etwa durch den persönlichen Kontakt enorm sind.

Digitalisierung von AbläufenKontaktpunktdiagramm als Basis der Digitalisierung

Dieses Kontaktpunktdiagramm kann auch als Basis zur Digitalisierung verwendet werden: Es stellt quasi ein Strickmuster für die Umsetzung dar. Schritt für Schritt kann eine Übertragung auf ein digitales Medium erfolgen, so dass am Ende in vielen Fällen eine komplette digitale Abwicklung stehen kann – mit maximalen Rationalisierungseffekten, einer hohen Dynamik und auch Flexibilität bei der Skalierung.

In jedem Unternehmen mit einem gewissen Mengengerüst an Vorgängen gibt es diese, sei es Industrie, Handel oder Dienstleistung. LYNET begleitet seit zwei Jahrzehnten Unternehmen bei der Digitalisierung von Prozessen. Wir beraten, entwickeln Konzepte und realisieren moderne Schnittstellen, Verarbeitungssysteme und vor allem die responsive Aufbereitung im Web.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn auch Sie einen Schritt voran gehen möchten!

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